Pelletkessel

Schon in einstigen Steinhöhlen wärmte Holz beim Verbrennen den Raum behaglich auf. Gas und Öl, heute durchaus auch Solarenergie, lösten nach tausenden von Jahren dann die ursprüngliche Wärmequelle ab. Pelletkessel sind also ein eigentlich alter und doch neuer Trend auf der Suche nach ressourcenschonendem Heizkomfort.

Aufbau und Produkteigenschaften von Pelletkesseln

Das Gehäuse von Pelletkesseln besteht überwiegend aus Gusseisen oder einem anderen Metall mit der Fähigkeit langer Wärmespeicherung. Gegen ein Verletzungsrisiko sind die äußeren Flächen emailliert. Im Innern werden die Pellets in einer Vorratskammer für etwa eine Tagesration aufbewahrt. Die Pellets werden automatisch zugeführt und die Verbrennung durch eine Regulierung der Sauerstoffzufuhr angepasst. Die Asche fällt dann in einen Behälter, der anschließend vom Nutzer manuell entleert werden muss. Manche Modelle haben zusätzlich ein Sichtfenster, durch welches der Verbrennungszustand ständig beobachtet werden kann. Über einen Schlotanschluss werden Verbrennungsgase aus dem Wohnraum abgeführt.

Funktionsweise

Durch Anzünden der Pellets werden diese zu Asche verbrannt. Die entstehende Hitze wird vom Innern an das Gehäuse des Pelletkessels und von hier an den Raum abgegeben. Auch nach Erlöschen des Feuers wird noch Wärme abgegeben ? am meisten und längsten von emailliertem Gusseisen. Die entstehenden Verbrennungsgase entweichen über den Schlot aus dem Ofen, sie wären sonst giftig für den Menschen. Damit eine ausreichende Zirkulation von Sauerstoff gewährleistet ist, muss der Aschebehälter regelmäßig entleert werden.

Gerätetypen und ihre Besonderheiten

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Gerätetypen. Ein Pelletkessel als Einzelofen gibt seine Wärme direkt an den Aufstellraum ab. Die aktuellen Modelle leisten höchstens sechs bis acht kW. Das reicht bei normal großen Haushalten mindestens für das Wohnzimmer aus. Eine Sonderform des Einzelofens für Pellets ist der wasserführende Pelletkessel. Bei seiner Aufstellung muss allerdings vor allem in oberen Etagen das Mehrgewicht für Kessel und Wasser berechnet werden. Anbau-Pelletbrenner werden zu einem bereits vorhandenen Heizkessel für Holz oder Öl zu montiert. Sie ergänzen die vorhandene Heizleistung preisgünstig, können aber hinsichtlich der Wärmeerzeugung nicht mit Pelletkesseln als Einzelöfen konkurrieren. Für eine Zentralheizung sind ganze Systeme von Pelletkesselnmit einer Heizleistung für Ein- und Zweifamilienhäuser und sogar ganze Betriebseinheiten nötig. Wassertanks und Wärmepuffersysteme minimieren hier den Schadstoffausstoß.

Vorteile von Pelletkesseln

  • Pellets sind besonders preisgünstig und somit als Brennstoff anderen Materialien überlegen.
  • Pellets werden aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. Die Umweltbelastung ist deutlich geringer als bei Heizkesseln für Öl und Gas.
  • Bei vorhandenem Schlot sind Umbaumaßnahmen für Pelletkessel nicht oder kaum nötig.
  • Den vergleichsweise hohen Anschaffungskosten für den Pelletkessel stehen geringe Folgekosten für den Brennstoff gegenüber.

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