Dauerbrand- vs. Zeitbrandofen – was sind die Unterschiede?
Die Begriffe Dauerbrand und Zeitbrand stehen bei einem Kamin für die Prüfvorgaben und für die jeweilige Brennstoffeignung. Da sich nicht jeder Kaminofen für jeden Standort eignet, ist die Kenntnis über Kaminunterschiede entscheidend. Doch wie genau unterscheiden sich Dauerbrand und Zeitbrand? Wo liegen die Vorteile? Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich einen Kaminofen anschaffen.
Was ist ein Dauerbrandofen?

Die Bezeichnung „Dauerbrand“ steht für die Mindestbrenndauer, die ohne Eingriff möglich ist. Der Definition nach ist ein Kaminofen ein Dauerbrandofen, wenn die Glut die Nennwärmeleistung mindestens vier Stunden halten kann. Die Konstruktion des Kohleofens ermöglicht dies meist problemlos. Viele Dauerbrandöfen haben eine Leistung von nur 5-6 kW.
Das Konzept basiert auf Öffnungen, die eine Lüftung von unten ermöglichen. Die unverbrauchte Kohle kann über eine Mulde jederzeit nachrücken. So verbrennt sie durch die Luftzufuhr optimal.
Gut zu wissen: Ein langer und möglicherweise sogar dauerhafter Betrieb über 24 Stunden ist je nach Kaminofen möglich. Durch die einwandfreie Steuerung der Luftzufuhr passt sich der Ofen ganz automatisch an.
Automatische Verbrennungssysteme für schnellere Anwendungen
Kaminöfen sind mit einer praktischen Leistungsautomatik ausgestattet. Dadurch müssen Sie die Zugluft nicht mehr manuell steuern. Während der Verbrennung der Brennstoffe können Sie sich entspannt zurücklehnen. Der Wärmefühler reagiert auf mögliche Temperaturschwankungen und optimiert die Verbrennung. Diese Verbrennungssysteme unterscheiden Dauerbrandöfen von Zeitbrandöfen.

Was ist ein Zeitbrandofen?
Die meisten der klassischen Kaminöfen mit Holzbefeuerung gehören zu den Zeitbrandöfen. Ihr Vorteil liegt meist in der guten Verarbeitung. Auf diese Weise speichern sie Wärme auch ohne langes Halten der Glut. Zeitbrand unterscheidet sich also hinsichtlich Brennmaterial und der damit verbundenen Betriebsweise vom Dauerbrand.
Wichtig: Jeder moderne Kaminofen ist für einen langfristigen und dauerhaften Betrieb ausgelegt. Der Begriff „Dauerbetrieb“ ist daher unabhängig davon, ob Sie sich für einen Dauerbrand- oder Zeitbrandofen entscheiden – beide können dauerhaft betrieben werden.
Dauerbrandöfen werden meist mit Braunkohle-Briketts betrieben. So kommen Sie auf das Abbrandzeit-Minimum von vier Stunden. Zeitbrandöfen werden oft mit Holzscheiten betrieben. Dabei fällt die Abbrandzeit geringer aus.
Diese Vor- und Nachteile sollten Sie kennen
Wer sich bewusst für einen Dauerbrandofen entscheidet, profitiert von einem automatischen und somit effizienten Verbrennungssystem. In der Theorie ist eine Befeuerung des Ofens daher über einen Zeitraum von 24 Stunden möglich. Für das Heizen mit Kohle kann man sich problemlos für einen Dauerbrandofen entscheiden – wegen folgender Vorteile:
- Intensive Wärmeabgabe direkt vom Ofen
- Seltenes Nachlegen des Brennstoffs (zum Beispiel Kohle)
- Gemütliche Strahlungswärme am Ofen
- Einfache Kohlelagerung
Gut zu wissen: Ein Nachteil der Kohlenutzung ist, dass es sich bei Kohle um einen fossilen – also umweltschädlichen – Brennstoff handelt. Auch unangenehme Gerüche in der Wohnung können durch einen Dauerbrandofen mit Kohle entstehen.
Alternativ eignet sich ein Zeitbrandofen, der mit seiner Holzbefeuerung überzeugt. Hinzu kommen viele weitere Vorteile, die den Zeitbrandofen von einem effizienteren Dauerbrandofen abheben:
- Ökologische Überlegenheit im Betrieb
- Halten der Glut für mindestens 45 Minuten
- Gute Speicherung der vorhandenen Wärme
- Einfaches Anfeuern mit Holzscheiten oder Briketts

Welcher Ofen eignet sich für Ihren Zweck?
In der Regel hängt es stark vom Brennmaterial ab, welchen Ofentyp Sie kaufen sollten. So sind Sie mit einem Dauerbrandofen vor allem bei Kohle auf der sicheren Seite. Bei einer Befeuerung mit Holz und Briketts handelt es sich in den meisten Fällen um Zeitbrandöfen, für die in der Regel allerdings keine Kohlezulassung besteht. Die Zeitbrandöfen überzeugen in vielen Fällen mit Effizienz, müssen dafür regelmäßig neu bestückt werden.
Selbstverständlich lassen sich auch die Zeitbrennöfen mit weiteren Speichermassen ausstatten, um die Wärmestrahlung weiter zu verbessern. So bietet sich beispielsweise eine Natursteinverkleidung an, die Wärme länger speichert und die Abstrahlung hinauszögert. Dies macht auch den Zeitbrand zu einer guten Option für große Häuser und Wohnungen, um für die nötige Wärme sorgen zu können.
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FAQ
Was ist ein Dauerbrandofen?
Die Bezeichnung „Dauerbrand“ steht für die Mindestbrenndauer, die ohne Eingriff möglich ist. Der Definition nach ist ein Kaminofen ein Dauerbrandofen, wenn die Glut die Nennwärmeleistung mindestens vier Stunden halten kann.
Was ist ein Zeitbrandofen?
Die meisten der klassischen Kaminöfen mit Holzbefeuerung gehören zu den Zeitbrandöfen. Ihr Vorteil liegt vorwiegend in der guten Verarbeitung. Auf diese Weise speichern sie Wärme auch ohne langes Halten der Glut. Zeitbrand unterscheidet sich also hinsichtlich Brennmaterial und der damit verbundenen Betriebsweise vom Dauerbrand.
Was ist besser – Dauerbrand- oder Zeitbrandofen?
In der Regel hängt es stark vom Brennmaterial ab, welchen Ofentyp Sie kaufen sollten. So sind Sie mit einem Dauerbrandofen vor allem bei Kohle auf der sicheren Seite. Bei einer Befeuerung mit Holz und Briketts handelt es sich in den meisten Fällen um Zeitbrandöfen, für die in der Regel allerdings keine Kohlezulassung besteht. Die Zeitbrandöfen überzeugen in vielen Fällen mit Effizienz, müssen dafür regelmäßig neu bestückt werden.


