Brennholz richtig lagern – darauf sollten Sie achten
Wer ein kräftig loderndes Feuer im heimischen Kaminofen wünscht, ist auf die richtige Lagerung seines Holzes angewiesen. Nur im trockenen Zustand wird das Brennholz zu einem guten Begleiter, um Ihren Kamin bestmöglich befeuern zu können. Doch worauf genau sollten Sie achten, um Ihr Brennholz richtig lagern zu können? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen
- worauf es bei der Lagerung ankommt,
- wo der beste Lagerplatz liegt und
- was Sie beim Lagern besser vermeiden sollten.
Warum ist die richtige Lagerung von Brennholz so wichtig?

Nicht jedes Holzscheit, das von außen trocken wirkt, ist auch als Brennholz geeignet. Für eine gute Brennphase ist das Holz daher auf eine gewisse Trockenzeit angewiesen, in der die gesamte Feuchtigkeit aus den Holzscheiten entweichen kann. Durch die richtige Lagerung profitieren Sie von einem deutlich höheren Heizwert, was auch die Brenndauer der Holzscheite erhöht.
Gut zu wissen: Gleichzeitig schützen Sie das Holz durch eine adäquate Lagerung vor Schäden durch Schimmel und Witterungen.
Umso sicherer und geschützter der gewählte Lagerplatz ausfällt, desto besser wird sich das Holz in der Folge auch im Kamin verwenden lassen. Schützen Sie sich aus diesem Grund vor zu feuchtem Brennholz, da dieses häufig zur Versottung führen kann. Doch wo fühlt sich das Brennholz zunächst am wohlsten, wenn es um die Auswahl des bestmöglichen Lagerplatzes vor Ort geht?
Brennholz richtig lagern – darauf sollten Sie achten
In den meisten Fällen lässt sich das Kaminholz am besten draußen lagern. Suchen Sie hierzu einen sonnigen, trockenen und gut belüfteten Ort aus. Eine zu geringe Luftzirkulation könnte wiederum für die Bildung von Schimmelsporen sorgen, wovor Sie Ihr Holz schützen sollten.
Tipp: Vor allem im Winter empfiehlt es sich, auf den Keller umzusteigen, um das Holz vor zu viel Nässe zu schützen.
Wichtig für eine Lagerung im Keller ist, dass das Holz bereits getrocknet ist. Nur dann ist es zu empfehlen, das Brennholz in geschlossenen Räumen zu lagern. Sollte es die Wetterlage möglich machen, ist daher immer die Lagerung im Freien zu empfehlen. Entscheiden Sie sich am besten für die Süd- oder Westseite Ihrer Hauswand, um einen sonnigen und trockenen Platz für das Holz zu finden. Mit einem zusätzlichen Vordach bleibt es vor Witterungen geschützt.
Die Unterschiede zwischen Stapeln und Schütten
Der passende Ort allein reicht für den bestmöglichen Schutz des Brennholzes nicht aus. Vor allem bei Hölzern, die noch nicht vollständig getrocknet sind, rächt sich eine instabile und ungeeignete Aufstaplung schnell durch ein Bild der Verwüstung. Doch eignet es sich mehr, das Brennholz im klassischen Sinne zu stapeln oder ist das Schütten in diesem Fall die bessere Wahl?

Schütten
Aufgeschüttetes Holz hat den Vorteil, dass es im Vergleich zum gestapelten Holz deutlich schneller wieder trocknet. Dementsprechend ist es vor allem bei noch feuchtem Holz sinnvoll, dass die Scheite bis zu einem gewissen Trockenheit zunächst geschüttet werden.
Gut zu wissen: Sobald das Brennholz trocken genug ist, können Sie wieder zur gewohnten Stapeltechnik übergehen.
Stapeln
Um auch das Stapeln zu perfektionieren, kommt es auf den passenden Untergrund an. Daher ist ein direkter Kontakt zum Boden zu vermeiden, um keine Fäulnisspuren an den unteren Hölzern erkennen zu müssen. Wichtig ist für das Stapeln des Holzes daher ein stabiler und trockener Untergrund. Flächen wie Erde oder regelmäßig nasses Gras sind nicht empfehlenswert.
Sicherheit und Stabilität bei jeder Größe
Da der passende Lagerort in der Regel nicht vollständig vor Wind geschützt werden kann, kommt es auf eine sichere Stapelung an. Viele Kaminbesitzer kennen das Problem, am nächsten Morgen vor einem umgewehten Haufen nasser Brennhölzer zu stehen, die sich mit Feuchtigkeit vollgesogen haben. Sorgen Sie bei der Lagerung aus diesem Grund dafür, dass die Abstände zwischen den Scheiten Platz für eine Luftzirkulation bieten. So bleibt die Struktur der Hölzer deutlich stabiler.
Sollte über mehrere Wochen nichts passieren, ist die nötige Stabilität in der Regel vorhanden. Dennoch lohnt es sich, ab und an einen Blick auf die Trockenheit der Holzscheite zu werfen, um mögliche Feuchtequellen zu beseitigen. Mal sind es die Böden, über die Feuchtigkeit aufgenommen wird, in anderen Fällen ist es die Hauswand. Regelmäßige Kontrollen sind daher immer sinnvoll.
Wie lang sollte Brennholz gelagert werden?
Laut BImSchV darf der Feuchtigkeitsgehalt von Brennholz bei maximal 25 Prozent liegen. Für einen effizienteren Betrieb ist jedoch sogar noch ein geringerer Anteil zu empfehlen. Dies liegt vor allem am höheren Heizwert, der eine längere Brenndauer ermöglicht.
Tipp: Falls Sie auf frisch gehacktes Holz zurückgreifen möchten, sollte das Brennholz daher mindestens ein Jahr gelagert werden. Ganz auf der sicheren Seite sind Sie jedoch erst nach zwei Jahren.
Wer hingegen fertiges Holz für den Kamin im Baumarkt kauft, muss sich um mögliche Trocknungszeiten jedoch meist keine Sorgen mehr machen.

Auch dekoratives Lagern kann sinnvoll sein
Falls Sie Ihre Holzscheite nicht nur sicher, sondern gleichzeitig dekorativ lagern möchten, ist auch dies mit individuellen Deko-Elementen jederzeit möglich. Auch ein passender Kaminofen kann an dieser Stelle natürlich weiterhelfen, den wir Ihnen gerne direkt bei uns zur Verfügung stellen. Viele der angebotenen Geräte haben bereits ein kleines Lagerfach für Holzscheite. In anderen Fällen bieten wir aber natürlich auch die passenden Vorrichtungen zur Holzaufbewahrung rund um Ihren Garten.
Feuer-Fuchs-Überblick
Abschließend haben wir dir wichtigsten Tipps für die Lagerung des Brennholzes noch mal für Sie zusammengefasst. So entwickelt sich die Lagerung der Holzscheite aus Ihrer Sicht nicht länger zur Herausforderung, sondern trägt zu einem reibungslosen und effizienten Betrieb des Ofens bei.
- Nutzen Sie ausschließlich Holz für Ihren Kaminofen, das vollständig getrocknet ist.
- Achten Sie bei der Lagerung auf eine ausreichende und regelmäßige Belüftung.
- Vermeiden Sie eine Lagerung der Brennholzscheite in geschlossenen Räumlichkeiten.
- Sorgen Sie beim Lagern der Holzscheite für einen trockenen und festen Boden.
- Gewährleisten Sie eine aktive Sonneneinstrahlung, um die Trocknung zu beschleunigen.
Kann ich mein Brennholz für den Kamin im Keller lagern?
Wichtig für eine Lagerung im Keller ist, dass das Holz bereits getrocknet ist. Nur dann ist es zu empfehlen, das Brennholz in geschlossenen Räumen zu lagern. Sollte es die Wetterlage möglich machen, ist daher immer die Lagerung im Freien zu empfehlen. Entscheiden Sie sich am besten für die Süd- oder Westseite Ihrer Hauswand, um einen sonnigen und trockenen Platz für das Holz zu finden. Mit einem zusätzlichen Vordach bleibt es vor Witterungen geschützt.
Warum ist eine gewisse Lagerung des Brennholzes für den Kaminofen nötig?
Nicht jedes Holzscheit, das von außen trocken wirkt, ist auch als Brennholz geeignet. Für eine gute Brennphase ist das Holz daher auf eine gewisse Trockenzeit angewiesen, in der die gesamte Feuchtigkeit aus den Holzscheiten entweichen kann. Durch die richtige Lagerung profitieren Sie von einem deutlich höheren Heizwert, was auch die Brenndauer der Holzscheite erhöht. Gleichzeitig schützen Sie das Holz durch eine adäquate Lagerung vor Schäden durch Schimmel und Witterungen.
Wie lang muss ich mein Brennholz lagern, um es dann sicher im Kaminofen verbrennen zu können?
Laut BImSchV darf der Feuchtigkeitsgehalt von Brennholz bei maximal 25 Prozent liegen. Für einen effizienteren Betrieb ist jedoch sogar noch ein geringerer Anteil zu empfehlen. Dies liegt vor allem am höheren Heizwert, der eine längere Brenndauer ermöglicht. Falls Sie auf frisch gehacktes Holz zurückgreifen möchten, sollte das Brennholz daher mindestens ein Jahr gelagert werden. Ganz auf der sicheren Seite sind Sie jedoch erst nach zwei Jahren.


