Kaminofen

Kaminofen in der Mietwohnung: So wird’s möglich

Für viele Mieter ist der eigene Kaminofen in der Wohnung ein großer Wunsch. Besonders in der kalten Jahreszeit wärmt er zusätzlich und wertet jede Wohnung optisch auf. Doch wann ist ein Kaminofen in einer Mietwohnung möglich? Was sollten Sie im Voraus beachten?

In diesem Beitrag erfahren Sie

  • wer die Kosten für einen Umbau trägt
  • welche Absprachen vor dem Kauf wichtig sind
  • wann der Kaminofen in der Mietwohnung möglich ist

Was spricht für einen Kamin in der Mietwohnung?

Bei einer Mietwohnung benötigen Sie zunächst Argumente, um Ihren Vermieter vom Nutzen eines Kaminofens zu überzeugen. Dies kann etwa die Wertsteigerung der Wohnung sein. Gleichzeitig spart ein robuster und hochwertiger Kaminofen Heizkosten ein.

Auch für nachfolgende Mieter kann ein Kaminofen ein entscheidender Vorteil sein. Sollte zusätzlich mit erneuerbaren Energien geheizt werden, fällt der Eintrag im Energieausweis deutlich besser aus. Falls sich Ihr Vermieter in Absprache mit Ihnen zum Beispiel für einen wasserführenden Pelletofen entscheidet, ist eine Förderung durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) möglich. Der Vermieter kann für die Anschaffung eines Kaminofens in der Mietwohnung sogar Geld zurückerhalten.

Wichtig: Da wassergeführte Öfen an das Heizungssystem angeschlossen werden, müssen Sie mit Ihrem Vermieter vorher genau besprechen, ob dies möglich ist.
KAMINBAUSATZ AUSTROFLAMM DEXTER S3 - 6 KW
KAMINBAUSATZ AUSTROFLAMM DEXTER S3 – 6 KW

Optionen für einen nachträglichen Einbau

Die Argumente zeigen, dass sich der Einbau eines Kaminofens lohnen kann. Er wärmt mit wenig Aufwand und kreiert eine gemütliche Atmosphäre, ohne dass die Heizkosten immer weiter ansteigen. Damit der Einbau durchdacht ist, müssen Sie im Voraus die passende Heizleistung und die damit verbundene Raumgröße bestimmen. Wählen Sie gemeinsam mit Ihrem Vermieter einen Kaminofen aus, der zur Raumgröße passt.

Ebenfalls bedeutsam: die Auswahl eines geeigneten Standorts. Nicht überall lässt sich ein Kaminofen im Wohnbereich problemlos einbauen, beispielsweise wenn es an Platz mangelt. Die folgenden Aspekte sollten Sie daher im Blick haben:

  • Verfügbare Anschlüsse in der Nähe des Kaminofens
  • Möglicher Abstand zur Einrichtung
  • Brandgefahr durch einen Bodenschutz minimieren
  • Bei Bedarf einen neuen und passenden Schornstein nachrüsten

Um verschiedene Heizsysteme optimal zu verbinden, benötigen Sie einen doppelzügigen Schornstein. Gelegentlich ist diese Voraussetzung bei neuen Immobilien bereits gegeben. Bei Häusern mit einer Gas- oder Ölheizung kann es sein, dass anstatt des Schornsteins lediglich eine einfache Abgasleitung vorhanden ist. Auch bei einem Betrieb durch Fernwärme ist dies möglich. In diesem Fall ist eine Nachrüstung des Schornsteins nötig.

KAMINOFEN WAMSLER HÜTTENOFEN ETNA
KAMINOFEN WAMSLER HÜTTENOFEN ETNA

Darf der Vermieter Einwände gegen einen Kaminofen erheben?

Möchten Sie als Mieter einen Kaminofen in Ihrer Wohnung einbauen, benötigen Sie die Zustimmung Ihres Vermieters. Der simple Grund: Die Wohnung ist Eigentum des Vermieters. Der Vermieter darf ohne Begründung einen geplanten Kamineinbau ablehnen. Falls er hingegen zustimmen sollte, empfehlen wir Ihnen eine schriftliche Zusage. So haben Sie ein wirksames Dokument in der Hand und bleiben abgesichert.

Doch nicht nur der Vermieter muss von Ihrer Idee überzeugt sein. Sie sind auch auf die Zustimmung des Bezirksschornsteinfegers angewiesen. Hierzu benötigen Sie vorab alle wichtigen Informationen wie Heizleistung und Abgaswerte, die sich der Bedienungsanleitung des Geräts entnehmen lassen.

Jetzt das ganze Sortiment in unserem Webshop entdecken

So überzeugen Sie Ihren Vermieter vom neuen Kamin

Es gibt gute Gründe, einen Kaminofen in der Wohnung anzuschaffen. Nicht nur optisch, sondern auch funktionell trägt der Kaminofen zu einem besseren Heizsystem der eigenen Wohnung bei. So lohnt es sich in vielen Fällen sogar für Vermieter, die Anschaffung eines neuen Kaminofens zu fördern. Auch folgende Gründe können überzeugen: Ein Kaminofen…

  • steigert Wert der Wohnung
  • lässt sich leicht mit der Zentralheizung verknüpfen
  • senkt Heiznebenkosten deutlich
  • wertet den Wohnbereich optisch auf
  • kann künftig neue Mieter überzeugen

Suchen Sie das persönliche Gespräch mit Ihrem Vermieter und veranschaulichen Sie die damit verbundenen Vorteile. So haben Sie es deutlich leichter, die erforderliche Genehmigung zu erhalten. Nutzen Sie für Ihre Argumentation gerne einen der modernen Kaminöfen aus dem Feuer-Fuchs-Shop.

KAMINOFEN AUSTROFLAMM BONO XTRA - 5 KW
KAMINOFEN AUSTROFLAMM BONO XTRA – 5 KW

Wer bezahlt den Kaminofen in der Mietwohnung?

Die Kostenübernahme hängt von mehreren Faktoren ab. Das Mietrecht sieht vor, dass der Vermieter einer Wohnung den Kaminofen bezahlt – aber nur, wenn der Vermieter den Kamineinbau auch initiiert. Anders sieht es aus, wenn der Kaminofen auf Ihren Wunsch eingebaut wird. In diesem Fall tragen Sie als Mieter sämtliche Kosten: Anschaffung, Anschlusskosten, Wartungen und Reparaturen.

Tipp: In den meisten Fällen lohnt es sich, sich mit dem Vermieter zu einigen. Halten Sie auch in diesem Fall sämtliche Einigungen mit einem schriftlichen Vertrag fest.

Das passiert mit dem Kaminofen nach Ihrem Auszug

Sobald alle Details geklärt sind, steht einem reibungslosen Einbau nichts mehr im Wege. Doch was passiert, wenn Sie die Wohnung nach dem Auszug wieder verlassen? Falls Sie den Kaminofen selbst bezahlt haben, handelt es sich auch in einer Mietwohnung um Ihr Eigentum. Jedoch tragen Sie die Kosten für Umbau und Transport des Kaminofens. Solche Einzelheiten halten Sie am besten ebenfalls vertraglich fest. So sind Sie am Ende auf der sicheren Seite – und Ihr gemütlicher Kaminofen begleitet Sie stressfrei ins neue Heim.

FAQ

Wie kann ich meinen Vermieter von einem Kaminofen in der Wohnung überzeugen?

Auch für nachfolgende Mieter kann ein Kaminofen ein entscheidender Vorteil sein. Sollte zusätzlich mit erneuerbaren Energien geheizt werden, fällt der Eintrag im Energieausweis deutlich besser aus. Falls sich Ihr Vermieter in Absprache mit Ihnen zum Beispiel für einen wasserführenden Pelletofen entscheidet, ist eine Förderung durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) möglich. Der Vermieter kann für die Anschaffung eines Kaminofens in der Mietwohnung sogar Geld zurückerhalten.

Darf mein Vermieter verbieten, einen Kaminofen zu installieren?

Ja, ihr Vermieter darf ohne Angabe von konkreten Gründen das Anbringen eines Kaminofens verbieten. Es handelt sich um seinen Besitz.

Wenn er Ihnen dennoch erlaubt einen Kamin anzubringen, lassen Sie sich diese Zusage immer schriftlich geben. So sind Sie im Zweifelsfall abgesichert.