BAFA-Förderung – Deswegen sind kaum noch Pelletöfen förderfähig!
Die BAFA-Förderung gibt es bereits seit 1974. Das Ziel war, auf energieeffizientere und umweltfreundlichere Heizmittel umzusteigen. Seit Anfang des Jahres 2023 gibt es ein paar wichtige Änderungen – wir haben Ihnen alles verständlich zusammengefasst.
Inhalt
- Die BAFA-Förderung
- Welche Voraussetzungen gelten jetzt für eine Förderung von wasserführenden Pelletöfen?
- Was die Änderungen der Grenzwerte für Sie und Ihren Kamin bedeuten
- Das Fazit zu den BAFA-Änderungen 2023
- Finden Sie den richtigen Ofen bei Feuer-Fuchs
Die BAFA-Förderung
Bei der BAFA-Förderung handelt es sich um eine Reform in zwei Schritten zur Förderung von energieeffizienten Gebäuden. Seit dem 01.01.2023 befindet sich dieses Programm in der zweiten Runde und verfolgt folgende Ziele:
- Die Verbesserung des Bonus
- Technische Anpassungen
- Steigerungen der Effizienzanforderungen
Welche Voraussetzungen gelten jetzt für eine Förderung von wasserführenden Pelletöfen?
Damit Ihr wasserführender Pelletofen durch die BAFA gefördert wird, muss dieser einige Anforderungen erfüllen:
- Sie heizen Ihr Gebäude mit mindestens 65 % erneuerbarer Energie.
- Die thermische Nutzung Ihres Pelletofen besitzt eine Nennwärmeleistung ab 5 kW.
- Der jahreszeitbedingte Raumheizungsnutzungsgrad liegt im Durchschnitt bei mindestens 81 %.

- Ihre Anlage hält die gesetzlichen Grenzwerte für Emissionen ein, d. h.
- maximal 200 mg Kohlenmonoxid pro m³ bei genannter Nennwärmeleistung
- maximal 250 mg pro m³ bei einem Teillastbetrieb
- nicht mehr als 15 mg Feinstaub pro m³ produziert
- Er besitzt eine Kombi-Anlage mit einer Solarthermie oder Wasserpumpe.
- Der feuertechnische Wirkungsgrad des Kessels muss bei mindestens 90 Grad liegen.
Gut zu wissen: Für Holzpellets gelten die Anforderungen des „DINplus-Zertifizierungsprogramms „Holzpellets zur Verwendung in Kleinfeuerstätten nach DIN 51731-HP 5“, Ausgabe August 2007“.
Im Vergleich zu den bisherigen Rahmenbedingungen für eine BAFA-Förderung handelt es sich jetzt um eine starke Verschärfung der Anforderungen an Pelletöfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen wasserführenden Pelletofen handelt oder einen ohne Wassertasche.
Was die Änderungen der Grenzwerte für Sie und Ihren Kamin bedeuten
Aufgrund der starken Verschärfung der Grenzwerte fällt ein Großteil der Kaminöfen aus der BAFA-Förderung raus. Bereits vor dem Verkauf muss der Hersteller die neuen Grenzwerte für seine Pelletöfen nachweisen. Kann dieser das nicht, ist das Modell nicht BAFA-förderungsfähig. Lediglich 5 % der Pelletzentralheizungen sind noch förderfähig, da sie die neuen Grenzwerte einhalten.

Lassen Sie sich über Ihre Möglichkeiten am besten bei dem Fachhändler Ihres Vertrauens beraten.
Wichtig: Schafft es Ihr Kamin nicht, die Grenzwerte einzuhalten, müssen Sie ihn außer Betrieb nehmen und austauschen. Dasselbe gilt, wenn Sie keinen Nachweis über die Emissionswerte Ihres Kamins erbringen. Andernfalls droht Ihnen ein Bußgeld von bis zu 50.000 €.
Hier finden Sie noch einmal eine Übersicht mit allen förderbaren Anlagen:
Aktuelles Merkblatt zur Antragstellung (Januar 2023).
Das Fazit zu den BAFA-Änderungen 2023
Die Änderungen der BAFA-Förderung zielen auf ein energieeffizientes Heizen ab. Dieser Anspruch ist eng mit dem Bestreben, klimafreundlich zu heizen, verknüpft. Dazu sollen besonders effektive Heizmethoden attraktiver gemacht werden: so auch unter anderem das Heizen mit Öfen. Dennoch erschweren die Änderungen zum Jahreswechsel 2022/2023 es, genau diese Zielsetzung zu erreichen. Die Verschärfung der Emissionsgrenzwerte stellt viele Kamin- und Pelletofeninteressenten vor eine Herausforderung. Die Förderung von neuen Anlagen ist auf knapp 5 % der Pelletöfen auf dem Markt reduziert worden.
Finden Sie den richtigen Ofen bei Feuer-Fuchs
Sie haben dennoch Interesse an einem Pelletofen als Heizsystem? Dann beraten wir bei Feuer-Fuchs Sie umfassend zu Ihren Möglichkeiten. Von uns erfahren Sie, welche unserer Hersteller noch förderfähige Pelletöfen produzieren. Kontaktieren Sie uns ganz einfach entweder online über unsere Mailadresse info@feuer-fuchs.de oder über unser Beratungsformular.
FAQ
Werden Pelletheizungen 2023 noch gefördert?
Wo kann ich einsehen, ob mein Kamin die aktuellen Grenzwerte einhält?
Sie haben hierzu verschiedene Möglichkeiten. Schauen Sie in die Betriebsanleitung Ihres Kaminofens, dort finden Sie u. a. die Emissionswerte Ihres Geräts. Falls Sie diese nicht mehr haben, muss Ihr Bezirksschornsteinfeger die Emissionswerte Ihrer Anlage ermitteln und bescheinigen. Nutzen Sie alternativ die Datenbank des Industrieverbands Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V., um herauszufinden, ob Ihr Kamin die aktuellen Emissionswerte einhält.
Wie lange gibt es noch Förderungen für Pelletheizungen?
Welche Voraussetzungen gelten für eine BAFA-Förderung?
Neben den neuen verschärften Emissionsgrenzwerten muss eine Pelletheizung im Rahmen einer Effizienzhaus-Sanierung installiert worden sein. Zusätzlich muss sie in Kombination mit einer Solarthermieanlage oder Wärmepumpe genutzt werden, damit die BAFA-Förderung in Anspruch genommen werden kann. Die wenigsten Pelletöfenmodelle erreichen jedoch die neuen Werte und sind somit noch förderfähig.


