Heizkosten sparen durch den Kaminofen

Die Energiekosten steigen – und vor allem die Heizkosten schlagen dabei teuer zu Buche. Allein in der Heizperiode von September 2021 bis März 2022 mussten Verbraucher für das Heizen mit Gas fast doppelt so viel zahlen wie im Vorjahr. Ein Kaminofen sorgt nicht nur für ein gemütliches Ambiente in den heimischen vier Wänden, sondern trägt auch dazu bei, Heizkosten zu sparen. Wie das funktioniert und was Sie beim Kauf und im Umgang mit Ihrem Kamin beachten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Wie kann man mit dem Kaminofen Heizkosten senken?

Heizkosten um bis zu 50 Prozent reduzieren? Ein Kaminofen macht es möglich. Vor allem in Verbindung mit einer Zentralheizung liefern Kamine echtes Sparpotenzial. Denn sie erzeugen nicht nur Wärme, sondern speisen zusätzlich Warmwasser in den Heizkreislauf ein. So sind Sie zu bestimmten Zeiten im Jahr sogar in der Lage, Ihre Räumlichkeiten komplett mit Ihrem Kamin zu beheizen.
Doch keine Sorge: Auch günstigere Modelle erfüllen ihren Zweck, indem sie Strahlungswärme an die Umgebung abgeben. Die Größe Ihrer Räumlichkeiten und die Wahl des richtigen Brennholzes beeinflussen nämlich ebenfalls, wie viel Geld Sie letztendlich einsparen. Wenn Sie also nicht in einen wasserführenden Kaminofen investieren können oder wollen, haben Sie dennoch gute Chancen, Heizkosten zu sparen.
Mit dem Kamin effektiv Heizkosten sparen: So treffen Sie die richtige Wahl
Vergleichen Sie die Heizleistungen verschiedener Kamine vor dem Kauf, um die optimale Entscheidung zu treffen!
Gut zu wissen: Ein bis zwei Kilowattstunden beheizen ca. 10 qm Wohnraum.
Auch die Wahl des Brennstoffes ist entscheidend, um Heizkosten zu senken. Weichholz ist zwar günstiger als Hartholz, letzteres erzielt bei gleichem Aufwand jedoch eine vergleichsweise höhere Heizleistung.
Gut zu wissen: Ein Raummeter Hartholz = ein Kilowatt Heizleistung
Faustregel: Ein Raummeter Hartholz = ein Kilowatt Heizleistung
4 weitere Vorteile eines Kaminofens
Immer mehr Menschen ziehen alternative Heizmethoden in Betracht, um Ihre Heizkosten zu reduzieren. Weitere Argumente, die für einen Kamin sprechen:
- Kaminöfen können in der Anschaffung relativ günstig sein. Einfache Modelle erhalten Sie schon ab 1000 Euro.
- Kaminöfen lassen sich vergleichsweise einfach – und ebenfalls kostengünstig – betreiben. Denn heimisches Holz ist als nachwachsender Brennstoff unabhängig von weltpolitischen Entwicklungen und somit sehr preisstabil.
- Wer mit Holz heizt, trägt zum Klimaschutz bei. Denn Brennholz ist die grüne Alternative zu Gas und Öl. Moderne Geräte verbrauchen wenig Brennstoff und erzeugen dabei geringe Emissionen. Wenn Bäume für die Verbrennung angepflanzt wurden, ist das Brennholz sogar CO₂-neutral.
- Am prasselnden Kaminfeuer lässt es sich gut aushalten. Nicht zuletzt die gemütliche und romantische Atmosphäre überzeugt, einen Kamin anzuschaffen.
Kamin nachträglich einbauen – so funktioniert’s
Sie möchten Ihre Heizkosten senken und fragen sich, ob Sie auch nachträglich einen Kaminofen in Ihr Haus einbauen können? Das ist problemlos möglich – vor allem, wenn bereits ein Schornstein vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, kann ein Edelstahlrohr an der Fassade montiert werden, das durch ein Loch in der Hauswand mit dem Kamin verbunden wird.
Zusätzlich müssen verschiedene Vorschriften eingehalten werden. Diese betreffen:
- CO2- und Feinstaub-Ausstoß (max. 1250 mg/m³ bzw. 40 mg/m³)
- Wirkungsgrad (mind. 75 %)
- Wandabstand (mind. 20 cm)
- Feuerfester Boden (mind. 50×30 cm)
Gut zu wissen: Bei einer Nachrüstung in einer Mietwohnung muss der Vermieter vorab einwilligen. Wenn Sie nachträglich einen Schornstein legen lassen, sollten Sie zudem immer einen Fachmann konsultieren. Dieser berät Sie nicht nur bei der Auswahl des passenden Modells und Standortes, sondern übernimmt auch die finale Abnahme, damit Ihr Kamin überhaupt in Betrieb genommen werden darf.
Preiswert heizen mit dem Kaminofen: Darauf sollten Sie achten
Die richtigen Voraussetzungen

Besitzer eines Kamin- oder Kachelofens sind dazu verpflichtet, die Grenzwerte für Feinstaub- und Kohlenmonoxid-Emissionen sowie die oben genannten Voraussetzungen in puncto Brandschutz einzuhalten. Dass Ihr Gerät die EU-Richtlinien befolgt, erkennen Sie am CE-Label. Alte Kamine, die die Bestimmungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes nicht berücksichtigen, müssen richtig entsorgt oder ausgetauscht werden.
Das richtige Befeuern
Um die Richtlinien einzuhalten, dürfen Sie Ihren Ofen nur mit naturbelassenem, trockenem Holz befeuern. Behandeltes oder beschichtetes Holz ist nicht gestattet. Auch nasses Holz kommt nicht infrage: Brennholz muss zwei bis drei Jahre trocknen, bevor Sie es für Ihren Kamin verwenden. Nur so kann garantiert werden, dass weniger als 20 Prozent Wasser enthalten sind.
Verwenden Sie schmal gespaltenes Brennholz und Holzanzünder, um Ihren Kamin emissionsarm anzufeuern. Legen Sie lieber einmal mehr Holz nach, anstatt den Kaminofen zu überfüllen. So sorgen Sie dafür, dass nicht übermäßig viele Schadstoffe entstehen.
Tipp: Wie gut das Holz gebrannt hat, können Sie am Zustand der Kaminasche ablesen. Ist sie weiß und fein, ist dies positiv einzuordnen. Verkohlte Holzreste hingehen können auf Feuchtigkeit und Schadstoffe hinweisen. Warum die Asche außerdem nützlich ist, erfahren Sie ebenfalls auf unserem Blog.
Die regelmäßige Wartung
Um sicherzustellen, dass Ihr Kaminofen einwandfrei funktioniert und Sie wie gewünscht Heizkosten sparen, sollten Sie Ihr Gerät in regelmäßigen Intervallen vom Schornsteinfeger warten lassen.
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Steigende Energiekosten sind ein Ärgernis für viele Verbraucher. Ein moderner Kaminofen mit entsprechender Heizleistung kann Ihnen dabei helfen, Ihre Heizkosten deutlich zu senken. Dabei schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.
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