Modernes Kochen und Backen mit dem Küchenherd

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die geschäftige Oma am wuchtigen Küchenofen. Ständig war Holz nachzulegen, der Topf wegzustellen, die Backröhre nachzusehen. Fast immer kamen schmackhafte Gerichte ohne Anbrennen auf den Tisch. Und immer war es mollig warm! Aber wie gelingen Heizen und Garen mit einem modernen Küchenherd? Hier lernen Sie Küchenherde und deren Verwendungsmöglichkeiten zum Backen und Kochen näher kennen. Sie finden ebenfalls einige Tricks, wie das Garen auf dem rustikalen Herdmodell gelingt.

Küchenherde: Modernes Kochen und Backen

Die Funktionen am Küchenherd

Der Holzherd Rizzoli mit Backofen und mehreren Zonen zum Kochen
Der Holzherd Rizzoli mit Backofen und Kochzonen

Ein moderner Kaminofen zum Backen und Kochen wird mit Holz statt mit elektrischer Energie oder Gas beheizt. Zugegeben, das ist anfangs gar nicht einfach. Aber mit etwas Übung und mit Hilfe von Ofenthermometern und Schaugläsern bekommen Sie rasch ein Gefühl dafür, welche Menge Holz für welchen Garzweck ideal ist. Dem Aufbau nach verfügt ein Küchenofen zum Kochen über mehrere Zonen. Der Holzherd Rizzoli mit Backofen hat zum Beispiel eine besonders große Brennkammer und Kochzonen im hinteren Bereich. Unter oder neben dem Brennbereich ist bei einigen Modellen noch zusätzlich ein Backofen angebracht. Er nutzt die Hitze von oben oder der Seite für das Garen in einem geschlossenen Hitzeraum. Sämtliche Außenwände geben, auch bei anderen Modellen, die Wärme des Ofens in den Raum ab. So auch bei dem Holzherd Rizzoli Classic, einem Designstück im Retrostil. Somit ist der Küchenofen gleichzeitig eine zeitgemäße Energiequelle für preisgünstiges und umweltfreundliches Heizen. Durch das Sichtfenster können Sie, wie beim Kaminofen auch, das eindrucksvolle Feuerspiel genießen. Wichtig für die Ordnung in Ihrer Küche ist zudem die Schublade unter dem Backofen. Hier finden Bleche und Muffinformen Platz, der nun in den übrigen Küchenmöbeln nicht benötigt wird.

So beheizen Sie den Küchenofen richtig

Das Anzünden eines Küchenherdes ist wie zu Omas Zeiten:

  • Nutzen Sie zum Anzünden reichlich Anzündholz sowie ein bis zwei Anzünder. Darauf legen Sie noch ein kleineres Scheitholz.
  • Wenn alles brennt, können größere Scheite dazukommen.
  • Anhand des Thermometers und durch das Schauglas erkennen Sie die erzeugte Temperatur und den Stand des Abbrennens in der Brennkammer.
  • Spätestens, wenn die verbrannten Hölzer nur noch glimmen, müssen Sie Holz nachlegen.
Holzherde, wie der klassische Rizzoli der Serie RE, eignen sich für gute Wärmespeicherung
Holzherde, wie der klassische Rizzoli der Serie RE, eignen sich für gute Wärmespeicherung

Die Gesamtkonstruktionen von Küchenherden sind für gute Wärmespeicherung entwickelt. Ein Tipp zur guten Temperaturregelung: Legen Sie nicht zu große Holzstücke nach. Besser bleibt die ideale Temperatur durch häufigeres Einlegen von kleineren Holzscheiten erhalten. Falls Sie jemanden in der Nähe mit einem Privatwald kennen, bekommen Sie von dort vielleicht frische Äste. Dabei müssen Sie darauf achten, dass die Holzstücke nicht zu nass sind.

 

Den Kaminofen zum Kochen nutzen

Die stärkste Hitze erzeugt beim Kaminofen zum Kochen die große, zentral gelegene Platte direkt über der Brennkammer. Am besten fangen Sie mit dem Beheizen schon eine Weile vor dem Kochbeginn an. Sobald die Hitze voll entwickelt ist, können Sie nun auf dieser Platte Speisen anbraten, fertig braten oder auf großer Hitze kochen. Scheint der Garprozess zu stark, verrücken Sie die Töpfe und Pfannen einfach ein paar Zentimeter. Die Wärme auf den seitlich gelegenen Herdplatten reicht je nach Kochgeschirr für Kochen bei mäßiger Hitze aus. Auch in einer kleinen Küche kann ein Kaminofen zum Kochen genutzt werden. Kleine Küchen- und Holzherdmodelle passen gut auch in schmale Bereiche einer Küchenfront. Die Hitzeentwicklung nach oben und zu Heizzwecken ist äußerst effizient, die Bedienung mit etwas Übung mühelos. Auch auf diesen Platten schieben Sie Töpfe und Pfannen entweder direkt zur großen Hitze oder zum Warmhalten etwas beiseite.

Mit dem Kaminofen backen und überbacken

Der Holzherd Rizzoli (Serie SI) eignet sich hervorragend zum Backen
Der Holzherd Rizzoli (Serie SI) eignet sich hervorragend zum Backen

Vollfunktion bietet ein Kaminofen zum Backen, wenn ein Backofen neben oder unter der Brennkammer integriert ist. Diese Backröhre braucht etwas Zeit zum Aufheizen. Ist jedoch rechtzeitig vorgeheizt, können Sie darin Kuchen backen, Braten schmoren lassen oder Aufläufe kreieren. Vielleicht haben Sie schon einen Teil Ihrer Speisen oben auf dem Herd gegart? Wenn das Feuer in der Brennkammer fast erloschen ist, können Sie trotzdem noch die fertigen Zutaten für eine Weile im Backrohr statt auf den oberen Platten warmhalten. Beim Backen kann das Finden der optimalen Temperatur knifflig sein. Hier hilft ein Thermometer am Schauglas vor dem Backofen gut.

Das Küchenherd-Fazit

Moderne Küchenherde für das Heizen mit Holz liegen wieder im Trend. Damit der Umstieg auf die neue Heiz- und Garmethode leichter fällt, sind die Modelle mit einem Thermometer und Schaugläsern ausgestattet. Kleine Kaminöfen eignen sich auch ohne integrierten Backofen gut zum Braten, Kochen und Warmhalten. Große Varianten mit Backofen sind ideal zum Backen, Überbacken oder Schmoren.

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