Das beste Holz für Ihren Kaminofen: regional & natürlich
Holz ist bereits seit Jahrtausenden der beliebteste Brennstoff – es steht für eine gemütliche und angenehme Atmosphäre, erzeugt Wärme und ist in der Natur stets frei verfügbar. Doch nicht jedes Holz ist für die Verbrennung direkt im Kaminofen wirklich gut geeignet. Welches Holz dürfen Sie im Kaminofen verbrennen und von welchen Brennstoffen sollten Sie im Alltag eher Abstand nehmen? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten sollten.
Trockene Hölzer für den Kaminofen
Trockenes Holz brennt am besten. Wenn Sie Ihr Holz falsch platziert lagern oder Holz von frisch gefällten Bäumen nehmen, fehlt es an der nötigen Trockenheit – die Verbrennung läuft ineffizient ab. Es ist nicht nur das Gesetz, das für die Verwendung von trockenem Holz plädiert, sondern auch der Komfort, der so eine wirksame Verbrennung hervorruft.
Bereits beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Hölzer ausreichend trocken sind. Gleiches gilt für die eigene Gewinnung von Holzscheiten.
Tipp: Legen Sie selbst gefällte Scheite noch für wenige Jahre beiseite und profitieren Sie später von dem effizienten Brennmaterial.
Das spezielle Brennholz aus dem Laden ist meist hingegen gut getrocknet und lässt sich ohne Bedenken im Kaminofen verbrennen. Welches Holz für den Kamin am besten geeignet ist, zeigt vornehmlich nur ein individueller Test.

Diese Substanzen dürfen nicht verbrannt werden
Höchstwahrscheinlich schließen Sie aus eigenem Verstand Substanzen als Brennmaterial aus, da sie nicht optimal brennen und kein schönes Flammenspiel erzeugen – trotzdem gibt es diesbezüglich auch gesetzlich festgelegte Einschränkungen, mit denen die Effizienz im heimischen Umkreis bewahrt werden soll. Um diesen rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, dürfen Sie folgende Stoffe keineswegs im Kaminofen verbrennen:
Altpapier
Papier dürfen Sie in Ihrem Kaminofen nur zum Anzünden verwenden, denn je länger das Papier im Feuer liegt, desto mehr Gase und Giftstoffe werden freigesetzt. Außerdem ist der Wirkungsgrad von Altpapier als Wärmegewinnungsquelle sehr gering, weshalb es sich sowieso nur geringfügig für den längeren Gebrauch eignet.
Feuchtes Holz
Wie sich feuchtes Brennholz auf den Heizprozess Ihres Kaminofens auswirkt, haben wir bereits angemerkt. Aus Gründen der fehlenden Effizienz und der enormen Entwicklung von Qualm und Rauch ist das feuchte Holz keine gute Wahl – bei mehr als 20 Prozent Restfeuchte ist es im Ofen sogar verboten.
Behandeltes Holz
Farben und Lacke entfalten im Kaminofen keine angenehme Wirkung. Meist werden aufgrund der enormen Hitze giftige Dämpfe freigesetzt, die die Atmung erheblich beeinflussen – neben Ihrer Lunge schaden Sie zudem Ihrem Kaminofen.
Abfall
Teile des eigenen Hausmülls haben im Kaminofen nichts verloren. Insbesondere Kunststoffe setzen während des Brands giftige Gase frei, die den Brennraum verkleben und die Umwelt beeinträchtigen.
Sicher verbrennen mit dem richtigen Holz
Wer auf der Suche nach geeignetem Holz ist, sollte die Restfeuchte stets im Blick behalten: Liegt diese über 20 Prozent, ist klar davon abzuraten, dieses Holz für die Verbrennung zu nutzen. Wer sein Brennmaterial im Baumarkt oder an anderen professionellen Stellen kauft, ist meist auf der sicheren Seite. Dieses stammt in der Regel von der Eiche, Birke oder Esche, kann aber auch der natürlichen Kiefer oder der Fichte entspringen.
Ob Sie besser auf weiches oder auf hartes Holz für Ihren Kaminofen zurückgreifen sollten, ist immer eine Frage Ihres individuellen Bedarfs.
Gut zu wissen: Während harte Hölzer von der Buche oder Eiche deutlich länger brennen, sind die weichen Hölzer der Fichte oder Kiefer deutlich schneller aktiv. Grundsätzlich haben die Harthölzer den höheren Brennwert – sollten Sie aber direkt an der Quelle zu weichen Hölzern sitzen, können Sie auch von dieser Nutzung profitieren.
Zusätzliche Tipps für den Kauf Ihres Brennholzes
Beim Kauf des Brennholzes für den heimischen Kamin kann es schnell zu Fehlern kommen – von mangelnder Effizienz bis hin zu negativen Einflüssen auf die Umwelt. Wer Brennholz kaufen möchte, ohne nachher giftige Gase und Dämpfe einzuatmen, sollte sich daher stets an unseren Tipps für den Brennholzkauf orientieren:
- Falls Ihnen eine lodernde Flamme wichtig ist, können wir Buchenholz empfehlen. Auch die vielen anderen Harthölzer machen auf Dauer einen intensiven und guten Eindruck.
- Regionales Holz ist für die Umwelt häufig der einfachste Weg. So unterstützen Sie die Händler aus Ihrer Region und profitieren gleichzeitig von einer reibungslosen Lagerung direkt vor Ort.
- Setzen Sie auf eine trockene und luftige Lagerung. Durch die Zirkulation der Luft vor Ort kann das Holz schneller trocknen und erlaubt eine bestmögliche Anwendung.
- Verbrennen Sie das Holz nicht in Verbindung mit anderen unzulässigen Materialien. Damit können Sie Ihr Holz im Kamin mit zusätzlichen Giftstoffen belasten und der Flammenbildung schaden.
Mit dem richtigen Holz machen Sie Ihren Kamin sowohl aus Sicht der Flammen als auch angesichts der Energie zu einer hinreißenden Wärmequelle. In Verbindung mit einem modernen Gerät ermöglichen Sie eine effiziente Verbrennung.
Tipp: Vermeiden Sie den Gebrauch von Altholz oder geöltem Holz und profitieren Sie von der wunderschönen Flammenbildung dank natürlicher Materialien.

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Nicht nur das Holz, sondern auch die Vorrichtung für die Lagerung stellt eine wichtige Komponente dar. In unserem Sortiment stellen wir Ihnen mehrere Produkte zur optimalen Holzaufbewahrung zur Verfügung. Ob drinnen oder draußen – mit unserem Equipment lagern Sie Ihr Holz garantiert sicher. Entscheiden Sie sich dennoch für eine geschützte Umgebung und stellen Sie sicher, dass Ihr Holz trotz Luftzirkulation trocken bleibt – dann steht einer optimalen Verbrennung nichts mehr im Weg.
FAQ
Wie lange muss Brennholz für den Kaminofen trocknen?
Bereits beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Hölzer ausreichend trocken sind. Gleiches gilt für die eigene Gewinnung von Holzscheiten: Legen Sie selbst gefällte Scheite noch für wenige Jahre beiseite und profitieren Sie später von dem effizienten Brennmaterial. Das spezielle Brennholz aus dem Laden ist meist hingegen gut getrocknet und lässt sich ohne Bedenken im Kaminofen verbrennen.
Welche Brennmaterialien darf ich für den Kaminofen nutzen?
Holz ist bei mehr als 20 Prozent Restfeuchte sogar im Ofen verboten. Auch lackiertes oder gefärbtes Holz sowie Abfall können giftige Dämpfe freisetzen und sollter daher nie im Kaminofen verbrannt werden. Papier dürfen Sie in Ihrem Kaminofen nur zum Anzünden verwenden, denn je länger das Papier im Feuer liegt, desto mehr Gase und Giftstoffe werden freigesetzt.


